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Die Shisha kommt immer mehr in Mode, obwohl der Rauch bzw. die Inhalation des Wasserpfeifendampfes gesundheitsschädlich sein kann. Im Gegensatz zum einfachen Zigaretttenkonsum hat die Shisha aber eine Tradition und darf mit einem Ritual verbunden werden. Daher sind Shisharaucher auch Genußmenschen und inhalieren im Schnitt 6-8 mal pro Monat. Verglichen mit dem durchschnittlichen Zigarettenkonsum also deutlich weniger.

Interessanterweise beginnen die Ursprungsländer der Shisha, wie etwa Jordanien, mit einem Shishaverbot. Ausgerechnet die Länder, die hohe Umsätze mit dem Tabakexport erzielen, verbieten den Shisha-Konsum. Dabei beginnt in Europa gerade erst der Boom. Zwar entwickelte sich die Shisha-Szene bereits in den vergangenen 10 Jahren, maßgeblich auch in Deutschland. Experten gehen jedoch davon aus, dass der Markt noch weiter wachsen wird.

Was macht den Shisha Konsum so attraktiv?

Es ist das gesellschaftliche Ritual und die erzwungene Ruhe, die ein sogenannte Shisha Session mit sich bringt. Längst wird nicht mehr mit billigen Wasserpfeifen vom Gemüsehändler geraucht. Die Wasserpfeifen werden sowohl von der Verarbeitung, als auch dem Design stets weiterentwickelt und optimiert. Zudem können die Wasserpfeifen durch diverses Zubehör, wie etwa Glasrauchsäulen und Glasmundstücke individualisiert werden. Beim gemütlichen Shisharauchen (shishen ist ein komisches neues Wort, dass in der Szene nicht wirklich ernst genommen wird) werden dann die neuesten Modifikationen stolz präsentiert und besprochen.

Urban Hookah: Creative Commons by Jesse Millan