ASMR – der Ohrgasmus?

Das das Internet viele Möglichkeiten für virutellen Sex bietet, ist sicherlich nicht neu. Gleichwohl, ob für die Partnersuche, als auch den klassichen Camsex – das Internet ist voll davon. Aber die schnelle Nummer über das Internet, ist an sich halt doch nur wie eine bestellte Pizza, zum Wunschtermin da und schnell gegessen.

Nun gibt es aber auch eine sinnliche Ableitung, die grundsätzlich eigentlich gar nichts mit Sex zu tun hat. Es geht um Audiovisuelle Inszenierugnen in denen geflüstert wird, auf iPhones „getappt“ wird und Bücher, Kartons und mit den Fingern bearbeitet werden. Es werden Gegenstände mit den Fingern berührt und mit den Fingernägeln darauf getippelt. Meist mit geflüsterten, aber einfach gehaltenen Dialogen. Gelegentlich werden auch Rollenspiele durchgeführt und etwa ein Besuch beim Friseur simuliert.

Spinnen die jetzt alle? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten! Denn ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response) funktioniert nicht bei jedem – und nicht jeder Gegenstand / jede Stimme funktioniert bei jedem. Bei wem diese leisen bis vertrauten Geräusche kein Kopfkino auslösen, der darf sicherlich „diesen Quatsch“ in Frage stellen.

Wer allerdings auf die meist Audiovisuelle Komposition anspricht, der wird mitunter begeistert sein, wie schnell und mit welch einfachen Mitteln er ab- und entspannen kann.

Ein Test:

und es gibt auch eine deutsche ASMR Szene

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